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09/11/2010 Nahtlos!
Im letzten Sommer feierten Ethno-Prints den Höhepunkt ihres Revivals. In der von Retro-Trends bestimmten Saison Herbst/Winter 2010/2011 – es dominieren die 50s und 60s – sieht man derweil kaum mehr Folklore-Muster. Nicht so beim Frauenmodelabel asuyeta aus Mannheim, dessen Gründerin und Designerin Erika Bates in diesem Jahr ihre Cherokee-Wurzel neu entdeckte. Und nun in urbaner-leichter Mode interpretiert.
Der Name asuyeta stammt aus der Sprache der Cherokee und bedeutet „auserwählt”, so wie sich Frauen für Kleider, Batikshirts und Deckenröcke der Marke entscheiden könnten. In Sanskrit (Alt-Indisch) steht asuyeta für die Phrase „jemand sollte neidisch sein”, vielleicht auf die Produkte aus hochwertiger Baumwolle und Leinen, die in aufwändiger – und fairer – Handarbeit entstehen.
Die Cherokee, das größte Indianervolk der USA, nennen sich selbst Tsalagi. Ihr Lebensraum war früher das Gebiet zwischen Ohio River und bis nach Georgia und Alabama. Heute leben die meisten Stammesangehörigen der Cherokee Nation in Oklahoma und South Carolina.
Mehr Infos zu asuyeta und Erika Bates
Mehr Infos zum Stamm der Cherokee
Ein wundervolles Buch zum Einlesen in die Geschichte, Kultur und das Muster-Repertoire der Cherokee:
Und ein unverzichtbarerer Musiktipp: „Half Breed” von Cher
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