Nomen est Mode-Omen: Noir Herbst/Winter 2012/2013

23/01/2012 Andrea Zschocher

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Der Style & die Show: Kastige Mäntel, schwingende Kleider und raffinierte Zweiteiler bestimmten die Noir-Garderobe, die insgesamt zeitloser Eleganz huldigte. Da wird die klassiche Chiffonbluse zum sexy Minirock kombiniert und ein strenger schwarzer Hosenanzug durch eine halbtransparenten Bluse richtig aufregend. Auch die hochgeschlossenen Abendkleider erhalten einen twist mit extra-tiefen Rückenausschnitten. Designerin Tilde Bjerregaard, seit 2011 für die Kollektionen von Noir verantwortlich, setzt für ihre Vision einer selbstbewussten Frau auf cleane Schnitte (wie bei den Lederanzügen mit ¾-Hose und hohem Bund) und spannende Details, etwa wenn luftige Kleider mit Halskrägen auf Strenge getrimmt werden. Fraglich ist allerdings, ob die Radlerhose tatsächlich das von Noir befürwortete Comeback erleben wird. Kontrastreich: die Overalls mit großem Print. Aufgelockert wurde das allgegenwärtige Schwarz durch anmutiges Rosé.

 

Das Must-have: Ein Overall mit Fotoprint, egal ob in der Long- oder Short-Version.

 

Ups: Ein Front-Row-Sitzer „parkte” seine derben Stiefel mitten auf dem Catwalk und musste mehrfach aufgefordert werden, dies zu unterlassen. Please!

 

, , , Berlin, Fashion Weeks, Herbst/Winter 2012/2013, KLEIDSAM!

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