Neue Stoffe, Muster & Kulturen: Die Kleider-Trends Frühjahr/Sommer 2013

Volants und fliegende Stoffe

Designer wie Gucci und Valentino haben sich offenbar in die großen Wellen und leichte, fast fliegende Stoffe verliebt. Ein großer Trend für Sommerkleider 2013 sind somit Volants und zarte bis transparente Stoffe. Egal ob Kleider in schlichten Unifarben oder kitschigen Farbmustern: Die XL-Rüschen bringen Schwung und Eleganz in die Mode. Das feminine Schößchen verabschiedet sich leider schon, um den Volants an Ärmeln und Dekolletés Platz zu machen. Kombiniert mit hauchdünnem Organza verspricht das Romantik pur.

Tailliert

Wozu hat die Frau ihre Taille? Doch bestimmt nicht, um sie hinter widerspenstigen Gewändern zu verstecken. Das dürfte man sich auch bei Christian Dior bei der sehr femininen Kollektion für 2013 gedacht haben. Die schmale Taille wird geradezu dramatisiert bei den puffig ausgestellten Anzugkleidern im Business-Style. Die Taille darf im kommenden Jahr weiterhin die Blicke auf sich ziehen, selbst wenn sie zunächst durch ein paar kaschierende Schichten Tüll dringen müssen. Denn Bleistiftkleider, die von einem Hauch Transparenz umspielt werden, sind ebenfalls „in”.

Burberry Prorsum 2013

Glänzender Satin und Tüll

Man könnte sagen, es wäre Kitsch, was Christopher Bailey da für Burberry Prorsum designt hat. Glänzende, glimmernde, ja fast leuchtende Farben erwarten die nichtsahnende Modewelt im nächsten Jahr. Damit der metallische Effekt auch gut zum Vorschein kommt, sind viele Kleider (und natürlich Mäntel!) fließend und locker geschnitten. Im Sommer dürfte die Sonneneinstrahlung für magische Momente auf den spiegelnden Oberflächen sorgen. Dafür nehme man schimmernden Satin, Seide oder gar Kunststoffstreifen mit Silberschimmer wie bei Jonathan Saunders. (Foto: Yannis Vlamos/GoRunway.com)

Mini, Knie und Wade

Die Länge der Kleider hat sich keinem einheitlichen Maßstab angeschlossen. Die einen halten am klassischen 50er-Chic fest und spielen lediglich mit Knie- und Wadenlänge, die anderen gehen lieber weiter zum 60er-Mini. Auffallend: Die Minikleider sind im Sommer 2013 weniger figurbetont. So beispielsweise bei Moschino oder Aquilano Rimondi.

Alexander Wang Sommer 2013

Androgyn sportlich

Ein richtiges Gegenstück zur femininen Kleidermode in dünnen Stoffen findet man bei Alexander Wang und Chloé. Die eigenwillige Androgynität wird durch steife Stoffe und breite Schultern und Ärmeln kreiert. Luftige (Laser-)Cuts sorgen auch bei steigenden Temperaturen für Abkühlung. Im Frühjahr dürften solch langärmelige Kleider ein interessanter Blickfang sein. Im Sommer möglicherweise etwas zu warm.

Kimono

Kimonos sind eigentlich keine Kleider. Wenn man jedoch keine weitere Beinbekleidung trägt, dann dürfte dieser Trend auch hier gelten. Zu diesem Stil dürfen außerdem Kleider mit breiten und geometrischen Ärmeln gezählt werden. Auch Modelle mit tiefem V-Ausschnitt und gebundenem Gürtel erinnern an die schnittigen traditionellen Gewänder. Ein wenig streng und Business-tauglich, aber nicht zu ausgefallen. Interessante Umsetzungen gibt es bei Prada und Etro.

Lena Hoscheck Sommer 2013

Mexiko, Asia und Folk

Der Folklore-Hype geht weiter und nächstes Jahr verschlägt es die fashionistas nach Mexiko, ins ferne Asien und in historische Zeiten. So etwa bei Dolce & Gabbana, die Rot in Kombination mit Ritter-, Römer- und Afrikaprints präsentierten. Gerade solche Muster harmonieren wunderbar mit den seidigen Stoffe. Asiatisches Flair verleihen Schmuck und Accessoires aus Naturmaterialien und in bunten Farben.

Viva México heißt es hingegen bei Ralph Lauren und Lena Hoschek. Bunt gestreifte Kleider, breite Taillengürtel und große Blumenprints sorgen für gute Laune. Sexy und grazil wirken vor allem komplett trägerlose Modelle und die Farbe Rot. Doch auch Schwarz und Weiß bilden mit zarten Spitzemustern tolle Kontraste zu den farbenfrohen und glänzenden Kleidern.

Streifen und Karos

Blockstreifen und akkurate Karomuster sind zwei Dessins, die gerne in Kombination die Kleidermode S/S 2013 bereichern dürfen. Marc Jacobs und Louis Vuitton zeigen ihre Ganzkörperlooks mit nur zwei Mustern und zwei Farben. Bleistiftkleider und weit schwingende Rockteile werden gerne durch Querstreifen aufgepeppt. Viele Designer sind sich jedoch einig: Streifen und Karos bleiben im nächsten Sommer lieber unter sich.

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