Mein Bestes Stück: Sascha Pietsch von Horstson

Sascha_von_Horstson

„Eigentlich besteht mein bestes Stück gleich aus zwei besten Stücken: die Bearbrick-Bären, die Hedi Slimane zusammen mit Guy-Manuel de Homem-Christo und Thomas Bangalter aka Daft Punk für Medicom entworfen hat, würde ich nicht wieder hergeben. Gekauft habe ich sie letztes Jahr in einem kleinen (aber offensichtlich feinen) Store bei mir in der Nachbarschaft – und das, wo ich schon seit Wochen im Internet weltweit nach den Bearbricks gesucht habe. Im Internet hätte ich sie nicht bekommen – ein Grund mehr, den Einzelhandel zu lieben.”

Name: Sascha Pietsch

Blog: Horstson

Gegründet: 2010.

Wer ist deine absolute Ikone?
Leigh Bowery. Kein Designer hat der Mode so viel Inspirierendes hinterlassen.

Welcher Song macht dir sofort gute Laune?
Zur Zeit „Touch“ von Daft Punk. Das ist aber eher so eine kurzfristige Geschichte. Mein all time Gute-Laune-Macher ist von Grace Jones – „La Vie En Rose”.

In welcher Popkultur-Nische kennst du dich besonders gut aus?
Plastic Toys, insbesondere die aus Asien.

Bearbrick Daft Punk Hedi Slimane Medicom

Die beste SMS, die du je bekommen hast?
Die erste SMS. „Test“ stand drin. Und das war, wie der Inhalt vermuten lässt, der Test eines Freundes, ob ich mit SMS was anfangen kann. Fast 20 Jahre ist das nun schon her. Ein fantastisches Gefühl, immer erreichbar zu sein. Heute bin ich von der ständigen Erreichbarkeit genervt und schalte mein Handy häufiger aus als an.

Wer ist dein liebster Film- oder TV-Bösewicht?
Baron de Lefouet aus der TV-Serie „Timm Thaler”. Allein schon wegen seines Hauses, welches eigentlich aus verschiedenen Gebäuden bestand, die der Künstler César Manrique entworfen hat. Im Fernsehen erschien es durch diverse Schnitte wie eine große Villa. Das Haus wär’ mein Traumhaus!

Welche Website besuchst du morgens als erstes?
Horstson.

Dein liebster Snack?
Ich komme aus Hamburg, also Fischfrikadellen!

Welches Buch wirst du nie vergessen?
Harald Glööcklers „Autobiographie“. Um die Kunst, in jedem Kapitel Gina Lollobrigida zu erwähnen, beneide ich ihn. Auch Helmut Bergers Biografie „Ich“ finde ich ganz großartig. Weniger literarisch anspruchsvoll, dafür voller Anekdoten eines ehemaligen Weltstars.

Dein Lieblingswort?
Phantastisch“.

Welchen Trend würdest du gern wiederbeleben?
Mit den Trends ist es immer so eine Sache. Man blickt auf sie wie mit einem Weichzeichner zurück. Will man überhaupt Trends? In 20 Jahren wird man zurückblicken und denken „damals trugen alle dies und das“. Und schon damals, also heute, sah es doof aus.

Womit kannst du einfach nicht aufhören?
Mit allem kann ich aufhören. Spätestens seit dem ich das Rauchen aufgegeben habe, bin ich mir sicher, alles sein lassen zu können. Wenn ich denn will.

Wonach riecht Glück?
Dieser ganz eigene Geruch, der ins Zimmer strömt, wenn man Morgens das Fenster im Schlafzimmer aufmacht. Man könnte es auch „frische Luft“ nennen …

Fotos: Horstson, Sam/Fotolia.com
Montage: Nahtlos!

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